Wohnungsauflösung nach Todesfall in München
Sie müssen die Wohnung jetzt nicht allein organisieren. Ich übernehme die Räumung von der Besichtigung bis zur vereinbarten Übergabe, auf Wunsch vollständig ohne Ihre Anwesenheit.
Was vor einer Wohnungsauflösung nach Todesfall geklärt wird

Nach einem Todesfall geht es selten nur darum, Räume leer zu bekommen. Vielleicht wohnen Sie nicht in München. Vielleicht möchten Sie die Wohnung nicht betreten. Vielleicht ist noch offen, welche Unterlagen, Fotos oder Erinnerungsstücke bleiben sollen.
Im ersten Gespräch müssen Sie noch nicht jede Antwort kennen. Ich frage, was passiert ist, was Ihnen wichtig ist und wobei Sie Unterstützung brauchen. Danach besprechen wir den Ablauf so, dass die Verantwortung klar bleibt und Sie möglichst wenig zusätzlich organisieren müssen.
Ich falle nicht sofort mit der Tür ins Haus. Zuerst unterhalte ich mich mit den Angehörigen und frage, wie es ihnen geht, was passiert ist und wobei sie Unterstützung benötigen.
Für die erste Einschätzung reicht es, wenn Sie kurz sagen, wo sich die Wohnung befindet und was Ihnen gerade wichtig ist. Den weiteren Ablauf stimmen wir Schritt für Schritt ab.
Aufgaben abgeben, nicht Entscheidungen
Sie behalten, was Ihnen wichtig ist: welche Dinge bleiben, welches Ergebnis die Übergabe braucht, über welche Schritte Sie informiert werden möchten.
Abgeben können Sie das Organisieren. Termine, Team, Transport, Entsorgung, auf Wunsch die Schlüsselübergabe an die Hausverwaltung.
Bei einem Todesfall sind Angehörige oft emotional und organisatorisch belastet. In solchen Situationen übernehme ich möglichst viele Aufgaben von Anfang bis Ende, damit die Familie Zeit für sich und ihre Trauer hat.
Ablauf der Wohnungsauflösung nach Todesfall
Wer kümmert sich um die Wohnungsauflösung nach dem Tod?
Sie entscheiden, ich organisiere. In vier Schritten, die vorher feststehen.
01Sie sagen, was Ihnen wichtig istBei der Besichtigung nehmen wir uns Zeit für die Wohnung und Ihre Wünsche: welche Räume dazugehören, was erhalten bleiben soll und welches Ergebnis die Übergabe braucht. Den Zugang für den Termin stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
02Sie erhalten ein schriftliches AngebotIch dokumentiere die Räume, damit der Aufwand nachvollziehbar bleibt. Innerhalb von 48 Stunden nach der Besichtigung steht das Angebot: vereinbarte Arbeiten als Pauschale, Entsorgungskosten getrennt ausgewiesen.- 03Die Räumung wird durchgeführtSie können dabei sein, müssen es aber nicht. Viele Angehörige nutzen den Tag lieber für Familie, Arbeit oder eine Pause. Wichtig ist nur, dass Sie für Rückfragen erreichbar bleiben.
- 04Die Übergabe wird vorbereitetAm Ende steht das vorher vereinbarte Ergebnis, grundsätzlich besenrein. Wenn abgesprochen, wird auch die Schlüsselübergabe an die Hausverwaltung organisiert, auf Wunsch mit Entsorgungsnachweis.
Was passiert mit Fotos, Briefen, Dokumenten und Schmuck?
Persönliche Dinge werden nicht einfach entsorgt. Was Ihnen wichtig ist, wird vorher besprochen.
Wenn ich bei der Räumung Gegenstände finde, von denen ich annehme, dass Angehörige sie zurückhaben möchten, bewahre ich sie auf und kläre das weitere Vorgehen mit Ihnen. Typische Erinnerungsstücke sind:
- Fotos
- Briefe
- persönliche Dokumente
- Schmuck und andere Wertgegenstände
- Erinnerungsstücke wie Broschen oder Bilder
Für die Rückgabe gibt es drei Wege: persönlich am Ende der Räumung vor Ort, zur Abholung an meiner Gewerbeadresse, oder postalisch. Welcher davon passt, wird vorher vereinbart.
Eine Wohnung in München aus der Ferne auflösen



Sie müssen die Wohnung nicht selbst betreten. Vor Beginn stimmen wir Zugang, Erreichbarkeit und die gewünschte Rückmeldung ab. Wünsche für die Räumung und Übergabe halten wir schriftlich fest. So bleibt der Ablauf auch aus der Ferne überschaubar.
Ein Auftrag, anonymisiert: Eine Tochter hatte seit langer Zeit keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater und wollte seine Wohnung nicht betreten. Nach einer klaren Abstimmung über Zugang, persönliche Dinge und die Übergabe organisierte ich die Räumung bis zur Schlüsselübergabe an die Hausverwaltung. Über die wichtigen Schritte wurde die Familie informiert.
Jede familiäre Situation ist anders. Deshalb legen wir gemeinsam fest, wie die Abstimmung und die Wohnungsauflösung aus der Ferne ablaufen.
Die Angehörigen müssen nicht vor Ort sein. Wenn sie die Wohnung selbst nicht betreten möchten oder nicht anreisen können, kann ich die Räumung vollständig organisieren und durchführen.
Häufige Fragen zur Wohnungsauflösung nach Todesfall
Muss ich die Wohnung vorher selbst sortieren?
Nein. Sortieren, Tragen, Demontieren und Entsorgen gehören zu den vorher vereinbarten Arbeiten. Wichtig ist nur, dass Dinge, die bleiben sollen, gekennzeichnet oder mit mir besprochen werden.
Kann eine Räumung kurzfristig stattfinden?
Kurzfristige Termine sind je nach Umfang und Kapazität möglich. Normale Aufträge lassen sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen einplanen, größere Aufträge brauchen ungefähr fünf Werktage Vorlauf. Nach einem ersten Gespräch lässt sich am besten einschätzen, was für Ihre Situation möglich ist.
Muss ich am Räumungstag dabei sein?
Nein. Sie können dabei sein, müssen es aber nicht. Wenn die grundlegenden Entscheidungen vorher geklärt sind und Sie erreichbar bleiben, wird die Räumung wie besprochen durchgeführt.
Was passiert mit brauchbaren Gegenständen?
Brauchbare Gegenstände werden nicht automatisch entsorgt. Je nach Zustand können sie weitergegeben, gespendet oder nach schriftlicher Vereinbarung verkauft werden. Ob ein Verkauf realistisch ist, schätze ich ehrlich ein - der emotionale Wert eines Gegenstands entspricht nicht immer seinem Marktwert. So funktioniert die Wertanrechnung
Wird die Wohnung besenrein übergeben?
Ja. Eine besenreine Übergabe ist grundsätzlich Standard. Wenn für die Wohnung etwas anderes vereinbart werden soll, besprechen wir das vor dem Auftrag.
Wie bekomme ich ein Angebot?
Nach einem persönlichen Termin erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein schriftliches Angebot, auf Wunsch per E-Mail, Post oder WhatsApp. Es enthält die vereinbarten Arbeiten und eine grobe Einschätzung der Entsorgungskosten.
Was passiert, wenn wir noch nicht wissen, was zu tun ist?
Das ist in dieser Situation häufig so. Für den ersten Kontakt reicht es, wenn Sie kurz sagen, worum es geht und wo sich die Wohnung befindet. Danach klären wir gemeinsam, welche Informationen und Entscheidungen als Nächstes gebraucht werden.
Übernehmen Sie auch die Schlüsselübergabe?
Wenn es vorher vereinbart ist, kann die Schlüssel- oder Wohnungsübergabe organisiert werden. Voraussetzung sind klare Zuständigkeiten und die nötigen Zugangsberechtigungen. Sprechen Sie den gewünschten Übergabetermin gleich bei der Besichtigung an.
Wie erhalte ich gesicherte Fotos, Briefe und Schmuck zurück?
Persönliche Unterlagen und Erinnerungsstücke werden nicht entsorgt. Nach Absprache erhalten Sie sie bei der Übergabe vor Ort, holen sie an der Geschäftsadresse ab oder bekommen sie per Post. Welche Dinge erhalten bleiben und wie sie zurückgegeben werden, halten wir vor der Räumung fest.
Rufen Sie an, wenn es Ihnen passt
Für den ersten Kontakt reicht es, kurz zu sagen, worum es geht und wo sich die Wohnung befindet. Alles Weitere klären wir in Ruhe. Die Besichtigung im Münchner Einzugsgebiet ist kostenlos.
In Ruhe Erstklärung anfragen
Der erste Schritt kann klein bleiben
Sie müssen sich jetzt nicht für einen Auftrag entscheiden. Im ersten Gespräch klären wir, was zu tun ist und was noch Zeit hat.
Ich sage Ihnen auch offen, wenn ein Auftrag besondere Fachkenntnisse oder eine Spezialfirma erfordert. So investieren Sie keine Zeit in eine Lösung, die am Ende nicht zu Ihrer Situation passt.
Vier Fragen, dann Ihre Kontaktdaten.
Keine Größenangabe, kein Foto-Upload. Sie können angeben, wann und wie Sie erreichbar sind.
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